facts

Lennard Kämna

Profi-Radsportler

  • Nationalität
    Deutsch
  • Geburtsdatum
    9. September 1996
  • Gewicht
    65KG
  • Team
    Team Sunweb
  • Fahrertyp
    Zeitfahrer, Rundfahrer
  • Height
    181cm
 

life

Schon im Alter von 14 Jahren verließ Lennard seine Heimat Bremen, um auf die Talentschmiede des Cottbuser Sportgymnasiums zu wechseln und dort seinen Traum vom professionellen Radsportler verwirklichen zu können.

2014 konnte er neben seiner Siegesserie im Zeitfahren auch mit Top 5 Platzierungen in sämtlichen seiner internationalen Rundfahrten auf sich aufmerksam machen.

All diese Erfolge machten ihn 2014 zum weltweit erfolgreichsten Radsportler seiner Altersklasse. Die Weltmeisterschaft im Zeitfahren gewann er mit einem besonders großen Vorsprung.

Mit dem anschließenden Medienrummel um seine Person ging er genauso souverän wie professionell um.

Während seiner ersten U23-Saison gewann er die Deutsche Berg- und auch Zeitfahrmeisterschaft.

In diesen Disziplinen liegen Lennards große Stärken, wodurch er auch eine vielversprechende Zukunft als Klassementfahrer vor sich hat.

Team Sunweb

 

q&a

Was hat sich seit dem Wechsel zum Team Sunweb in Deinem Leben verändert?

Im Großen und Ganzen hat sich sehr viel verändert. Die Strukturen sind deutlich professioneller geworden. Ich habe nun einen Coach, mit dem ich zusammenarbeite, der mir individuelle Trainingspläne zusammenstellt. Auch das Rennprogramm hat sich durch den Wechsel in die WorldTour nahezu komplett verändert. Generell, es ist alles viel größer, anspruchsvoller und besser durchorganisiert als in der Vergangenheit.

Was fasziniert Dich am Radsport?

Am meisten reizt mich der Wettkampf. Das sind immer wieder besondere und einzigartige Momente. Generell fahre ich sehr gerne Fahrrad, aber noch lieber fahre ich Rennen.
Radsport ist – auch wenn es für manche mit Blick auf die Historie irritierend klingen mag – ein ehrlicher Sport. Es ist ein Kampf „Mann gegen Mann“ – und am Ende gewinnt der Stärkere. Meistens.

Wolltest Du immer schon Radprofi werden, oder gab es mal einen anderen Berufswunsch?

Wenn ich mich erinnere. Ich hatte nie einen anderen Berufswunsch. Man überlegt sich ja erst mit etwa 15 oder 16 Jahren, was man beruflich machen möchte, und da lief es schon im Radsport für mich richtig gut. Ich habe das große Glück, mein Hobby zum Beruf machen zu können. Und dennoch fühlt es sich für mich hin und wieder komisch an, mein Geld als Radprofi zu verdienen.

Wie fühlst Du Dich in Deinem Team?

Die Atmosphäre ist super. Schon vom ersten Teamtreffen an hatten wir sehr viel Spaß zusammen. Wir haben eine sehr ausgewogene Mannschaft mit vielen jungen und auch einigen erfahrenen Sportlern, von denen ich durchaus noch viel lernen kann. Es ist sehr interessant hier zuzuhören, wenn sie Erlebnisse und Wissen weitergeben.

Was möchtest Du im Radsport erreichen?

Ich habe mir zu dieser Frage viele Gedanken gemacht. Letztendlich wäre ich zufrieden, wenn ich es schaffe, das Maximum aus meinen individuellen Potenzial herauszuholen. Und ich möchte ich auch die Tour de France fahren. Jeder träumt davon, Rennen gewinnen. Ich freue mich aber auch sehr darüber, wenn ein Teamkollege gewinnt und ich helfen kann. Und klar, es bleibt ein Traum, im Gesamtklassement eines Tages eine Rolle zu spielen. Und das dürfen auch gerne bedeutende Rennen sein. Das ist jetzt noch sehr weit weg. In den nächsten Jahren werde ich sehen, in welche Richtung es für mich geht.

Was bedeutet Familie für Dich?

Meine Familie gibt mir in vielen Situationen – beruflich wie privat – Kraft und auch Ruhe.
Abseits des Sports versuche ich, so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen.

Was sind Deine Stärken?

Sportlich habe ich meine größten Stärken im Zeitfahren. Außerdem bin ich anpassungsfähig und ein Teamplayer. Sagt man mir zumindest nach.

Was fühlst Du nach einer Niederlage?

Niederlagen gehören zum Radsport. Und sie gehören auch zum Leben. Im Rennen sind etwa 200 Fahrer. Am Ende gibt es nur einen Gewinner.
Für mich ist es wichtig, dass ich aus Rückschlägen lerne, egal wie sie aussehen. Um es beim nächsten Mal besser machen zu können.

Was denkst Du über die Vergangenheit des Radsports und über seine Zukunft?

Der Profiradsport scheint mir seit einigen Jahren einem guten Weg. In den vergangenen Jahren hat sich vieles zum Guten verbessert. Im Nachwuchs könnte sicherlich einiges besser laufen. Hier gibt es aus meiner Sicht Nachholbedarf. Leider fehlen unserem Sport oft die finanziellen Mittel, um bereits der Jugend exzellente Bedingungen bieten zu können. Ich wünsche, dass Ethik, seinen Sport also sauber zu betreiben, so etwas wie eine Grundtugend im Radsports wird.

Wie kannst Du am besten abschalten?

Ich spiele sehr gerne FIFA auf der Playstation oder schaue mir Filme an. Auch wenn es schwerfällt, das zu glauben: auch auf dem Fahrrad kann ich sehr gut entspannen und verbringe hier Zeit, auch wenn ich nicht trainieren muss.

contact

Alle Anfragen an Lennard Kämna richten Sie bitte an:

TEAMVISION sports GmbH
Kurfürstendamm 194
10707 Berlin / Germany
team@teamvisionsports.de
t +49(0)30 700 159 711
f +49(0)30 700 159 510

Bei Autogrammwünschen legen Sie Ihrem Schreiben bitte einen frankierten und adressierten Rückumschlag bei. Autogrammwünsche per E-Mail können leider nicht bearbeitet werden.

captcha